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ROAS-Rechner für deine nächste Kreativentscheidung

Gib zugeordneten Umsatz und Werbeausgaben für denselben Zeitraum ein. Ergänze die Deckungsbeitragsmarge, um den Restbetrag nach Werbung zu sehen. Verwende überall dieselbe Währung; der Rechner rechnet keine Währungen um.

Nutze Umsatz nach Rabatten und Erstattungen mit einem einheitlichen Attributionsfenster.
Erfasse die Mediakosten, die diesen Umsatz erzeugt haben.
Umsatz abzüglich Produkt-, Versand-, Zahlungs- und sonstiger variabler Kosten, geteilt durch Umsatz. Werbung hier ausschließen.
Ein separates Planungsszenario; es verändert den tatsächlichen ROAS nicht.
Eine Planungsannahme, keine Prognose.
Ein Planungsansatz, keine statistisch bestätigte Stichprobengröße.

ROAS-Formel mit Rechenbeispiel

ROAS = zugeordneter Umsatz ÷ Werbeausgaben. Bei 4.000 Umsatz und 1.000 Ausgaben beträgt der ROAS 4× oder 400 %. Jede Werbeeinheit erzeugt vier Umsatzeinheiten, keine vier Gewinneinheiten.

Formelreferenz: Google Ads erklärt Conversion-Wert pro Kosten und ROAS in Prozent.

Die Gewinnschwelle berechnen

Break-even-ROAS = 1 ÷ Deckungsbeitragsmarge als Dezimalzahl. Bei 40 % Marge sind es 2,5×. Im Beispiel bleiben 4.000 × 40 % − 1.000 = 600 nach Medienkosten, vor Fixkosten und ausgelassenen Kosten. Bei 25 % Marge bleibt mit demselben ROAS von 4× nichts. Eine Marge von null oder darunter deckt in diesem Modell keine positiven Werbeausgaben.

Aus dem Ergebnis eine Entscheidung ableiten

SituationNächste Prüfung
ROAS unter der GewinnschwellePrüfe Tracking, Umsatz nach Erstattungen und variable Kosten. Passen Angebot und Produktbeleg zur Zielgruppe?
ROAS über der GewinnschwellePrüfe den Deckungsbeitrag nach Produktion und Fixkosten vor einer Budgetänderung. Vergleiche gleiche Attributionsfenster.
Viele Klicks, wenige KäufePrüfe den Übergang zur Zielseite, Preis, Versand und Checkout. Eine neue Einleitung allein löst das Problem möglicherweise nicht.
Geplanter KreativtestBudget je Variante = angenommener CPA × geplante Akquisitionen. Ganze Varianten = Testbudget ÷ Variantenbudget, abgerundet.

Einen kleinen Videotest planen

  1. Wähle eine Hypothese: Produktdemonstration, Einwand oder konkreter Anwendungsfall. Halte Angebot und Zielgruppe für einen sinnvollen Vergleich konstant.
  2. Schätze, wie viele Varianten das Budget trägt. Beispiel: 600 ÷ (20 CPA × 10 Akquisitionen) = 3 Varianten. Das illustriert das Budget und belegt keine ausreichende Datenmenge.
  3. Erstelle eigene Skripte und Videos mit Kreopatras fertigen UGC-/Avatar-Vorlagen. Teste verschiedene Einstiege mit demselben Produktbeleg und erfasse Ausgaben, Käufe und Umsatz je Variante.
  4. Warte, bis das gewählte Attributionsfenster vollständig ist. Prüfe Deckungsbeitrag, Unsicherheit und Conversion-Anzahl, bevor du pausierst, überarbeitest oder ausweitest.

Verwandle deine nächste Hypothese mit Kreopatras fertigen UGC-/Avatar-Vorlagen in eigene Videoanzeigen im Creator-Stil.

Videoanzeigen erstellen

Häufige Fragen zum ROAS

Was ist ein guter ROAS?

Es gibt keinen universellen Wert. Marge, Kreativkosten, Fixkosten und Messzeitraum bestimmen den nötigen Ertrag. Beginne mit deiner eigenen Gewinnschwelle.

Sind ROAS und ROI dasselbe?

Nein. ROAS teilt zugeordneten Umsatz durch Werbeausgaben. ROI vergleicht Gewinn mit der relevanten Gesamtinvestition und hängt von den einbezogenen Kosten ab.

Kann ich Gesamtumsatz nutzen?

Ja, bei klarer Bezeichnung. Gesamtumsatz geteilt durch gesamte Werbeausgaben ist eine aggregierte Kennzahl, oft MER genannt. Vergleiche sie nicht direkt mit dem zugeordneten ROAS einer Plattform.

Beweist ein höherer ROAS die bessere Anzeige?

Nein. Zielgruppen, Attribution, Platzierung und Ausgaben verändern das Ergebnis. Nutze vergleichbare Tests und genügend Belege; dieser Rechner bestimmt keine statistische Signifikanz.

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